Halbautomatische Anlagen

Die Bilder zeigen eine halbautomatische Anlage, die sich besonders in kleineren und mittleren Unternehmensgrößen bewährt hat. Wesentlichster Vorteil ist die quasi uneingeschränkte Ausbaubarkeit des Systems bis hin zur vollautomatischen Anlage.

Die Beschickung ist automatisiert, die Trommelentnahme nach dem Zentrifugieren erfolgt beispielsweise mit einem Kettenzug, manuell. Der Spänewagen wird in die Beschickungseinrichtung (Bild oben rechts) eingeschoben und der Prozess am Schaltschrank gestartet. Als erstes schwenkt der Trichter über die geöffnete Zentrifuge und taucht in die zu beschickende Zentrifugentrommel ein. Anschließend wird der Spänewagen angehoben und in die Trommel entleert (mittleres Bild). Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Trommel in einer langsamen Vorlaufdrehzahl, die eine gleichmäßige Verteilung des Zentrifugiergutes gewährleistet. Nach einer frei definierbaren Abtropfzeit fährt der Spänewagen wieder in die Beladeposition und der Fülltrichter schwenkt zurück. Die Zentrifuge wird geschlossen und der Zentrifugierprozess startet automatisch. Nach Ablauf der vorgewählten Zentrifugierzeit bremst die Zentrifuge ab und der Deckel öffnet sich (linkes Bild). Die Trommel kann entnommen und entleert werden. Für das zurückgewonnene Kühlschmiermittel empfiehlt sich vor der Weiterverwendung eine Reinigung mittels Kühl-Schmier-Stoff-Reinigungszentrifuge, mit der sich bei ordnungsgemäßer Anwendung ein hervorragender Reinheitsgrad erzielen lässt.