TTS 500

Aufbereitungsanlage TTS 500

Zur Verarbeitung von Stahl-, Edelstahl und Messingspänen; Teileverarbeitung möglich

Die dargestellte Aufbereitungsanlage setzt sich zusammen aus drei Anlagenteilen, die untereinander verknüpft sind. Der Hauptanlagenteil wird gebildet aus einer Beschickungsvorrichtung, einer Übergabe- Füllstation, einem Trommel-Transport-System, Entölungszentrifugen, einer Entleerstation, einer Siebmaschine mit Schwingförderrinne und einem Abförderer zur Beschickung der Container. Der zweite Anlagenteil wird gebildet aus einer Beschickungseinrichtung und einem Spänebrecher; der Dritte besteht aus einer Kühlschmierstoffreinigung mit Lagertank für die Reinflüssigkeit. Am Rundstrom-Lagertank ist die zentrale Ölversorgung angeschlossen.

In den kleineren Spänewagen befinden sich ausschließlich gebrochene Späne (oder Teile). Die Wagen werden in die Beschickungseinrichtung eingeschoben und in eine Zentrifugentrommel, die in der Füllstation steht, entleert. Anschließend wird die Zentrifugentrommel mit dem TT-System in eine freie Zentrifuge gesetzt und dort zentrifugiert. Nach dem Zentrifugieren bringt das TT-System die Trommel zur Entleerstation. Diese wiederum entleert die Trommel in die Schwingförderrinne, die die Siebmaschine beschickt. In der Siebmaschine werden eventuell vorhandene Teile (und/oder Kernschrottstücke) abgesiebt; die Späne fallen nach unten in den Abförderer und werden dem materialspezifischem Container zugeführt.

Wollige Späne befinden sich in großen Spänewagen und werden vor der Verarbeitung in der Hauptanlage mit der Spänebrecheranlage zerkleinert. Die Befüllung des Spänebrechers erfolgt ebenfalls mit einer Beschickungseinrichtung; nach dem Brechen fallen die gebrochenen Späne in einen kleinen Spänewagen, dessen Inhalt wie oben beschrieben weiterverarbeitet wird.

Das zurückgewonnene Öl wird gesammelt und einer Kühl-Schmier-Stoff-Reinigungszentrifuge zugeführt. Hier werden die Schmutzpartikel abgeschieden und gesammelt. Das gereinigte Öl wird in den Rundstrom-Lagertank gepumpt und von dort nach Bedarf in die Fertigung zurückgeleitet. Durch das spezielle, kontinuierlich arbeitende Prinzip wird ein sehr guter Reinheitsgrad erzielt und das aufbereitete Öl lässt sich problemlos für qualitativ hochwertige Bearbeitungsprozesse wiederverwenden. Es sind keine Filterhilfsmittel erforderlich!