MZ 400-600

Elektopneumatische Deckelbetätigung als Standard Kühlschmierstoff-Sammelbehälter
(Option)
Elektopneumatische öffnender Befülltrichter (Option)

Mit der Industriezentrifuge MZ lassen sich vielfältige Aufgaben lösen: Abschleudern von öl- oder emulsionsartigen Schneid- und Kühlschmierstoffen (Standardeinsatz), Spülwaschen von Teilen mit anschließender Trocknung, Schutzöle aufbringen, Beschichten, Rostschützen, etc.. Für Galvaniken in Edelstahl lieferbar.

Es können alle schüttfähigen Güter verarbeitet werden. Je nach Behandlungsgut, Fluid und Maschinenauslegung werden bei diesem Standardeinsatz Restfeuchtegrade unter 3% erreicht. Beim Zentrifugieren von Gutteilen, z.B. Drehteile, bildet die verbleibende Restfeuchte einen Rostschutz, der bei Zwischenlagerung erwünscht ist.

Bei besonderen Anforderungen kann optional eine Heißluftheizung geliefert werden. Diese gibt es in verschiedenen Leistungsstufen; mit Stufenschalter oder kontinuierlicher Regelung mit Absolutwertmessung innerhalb des Schleuderraums. Diese Regelungsart eignet sich besonders beim Einsatz in Galvaniken, die Teile trocknen schnell, energiesparend und in der Regel fleckenfrei.

Bei Wasch- und/oder Beschichtungsvorgängen wird ein spezieller Zentrifugeneinsatz unter langsamem Drehen geflutet und anschließend das Fluid durch Erhöhung der Drehzahl auf einen frei wählbaren Wert (Schichtdickenbestimmung) abgeschleudert.

Alle Zentrifugen sind standardmäßig mit einer elektropneumatischen Deckelbetätigung ausgestattet. Der Funktionsablauf erfolgt nach dem manuellen Befüllen weitestgehend automatisch. Nach dem Zuziehen des Deckels wird dieser pneumatisch fixiert und der Zentrifugierprozess gestartet. Die an einer Zeituhr frei wählbare Zentrifugierzeit läuft ab. Anschließend bremst die Zentrifuge ab und öffnet bei Stillstand automatisch den Deckel. Das Ende des Zentrifugierprozesses ist weithin sichtbar. Bei unzulässiger Unwucht, bedingt durch die inhomogene Verteilung des Behandlungsgutes, wird der Zentrifugierprozess unterbrochen. Die Automatiksteuerung versucht einen Neustart mit Drehrichtungsumkehr. Häufig wird hierdurch eine Problemminimierung erreicht und der Zentrifugierprozess kann fortgesetzt werden. Löst sich das Problem nicht von selbst wird der Deckel automatisch geöffnet. Die Störmeldung wird durch ein Blinksignal angezeigt. Der Bediener kann das Behandlungsgut per Hand verteilen, die Störung löschen und durch Zuziehen des Deckels den Prozess erneut starten.

Zu den beschriebenen Standardausführungen liefern wir eine Vielzahl kundenspezifischer Lösungen.

Technische Ausstattung, Zubehör

  • Standsichere Fußausführung mit integriertem Zentrallager
  • Solides Schweißgehäuse mit Deckel
  • Im Gehäuse integrierter Klemmenkasten und integrierte Pneumatik
  • Pneumatische Deckelbetätigung
  • Elektroteuerung im separaten Schaltschrank, Wandmonatage
  • Einsatztrommeln in unterschiedlichen Ausführungen
  • Hubbügel zum Herausnehmen und Entleeren der Trommel
  • Bodentropfwannen gemäß WHG
  • Heißluftgebläseheizung
  • Aushebevorrichtungen
  • KSS-Sammelbehälter, etc.